
„Wer bist Du, Tod?“
Lesung mit der Autorin Sonja Hartwig
Wer bist du, Tod?
Es gibt nur eine einzige Gewissheit, die wir haben: Alles, was lebt, wird sterben. Lasst uns drüber reden!
In einer Welt, in der alles unsicher ist, gibt es eine einzige Gewissheit, die wir haben: Alles, was lebt, wird sterben. Der Tod ist das immer gleiche Ergebnis nach egal welchem Leben. Niemand kann behaupten, er habe nichts gewusst. Also reden wir darüber! Das tun die Autorin Sonja Hartwig und die Fotografin Nora Klein in ihrem Projekt „Wer bist du, Tod?“. Mit Texten und Bildern stellen sie Fragen, ohne in Versuchung zu geraten, allgemeingültige Antworten zu geben. Vermessen scheint es, den Tod portraitieren, erklären oder verstehen zu wollen, umso wichtiger aber ist es, über den Tod ins Gespräch zu kommen. Der alltägliche Tod, den, den die meisten von uns sterben werden, kommt in der Öffentlichkeit kaum vor. Wie sieht er aus, wie fühlt er sich an? Was denken und fühlen wir auf dem Weg, wenn er näher kommt?
Um dem Tod nahe zu kommen, erzählen die Autorin Sonja Hartwig und die Fotografin Nora Klein in ihrem Text-Bild-Band „Wer bist du, Tod?“ die Geschichten von Leben. Acht Menschen, die wussten, dass sie nicht mehr lange leben, wurden intensiv in ihrer letzten Zeit begleitet. Auf die Frage nach dem Tod geben sie individuelle, intime Antworten – ein Kanon, der schonungslos ist, schmerzvoll, zart, tiefgründig und lebensverändernd.
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Sonja Hartwig
geboren 1985, ist Autorin und widmet sich in Langzeitprojekten individuell und gesellschaftlich existentiellen Themen. Sie veröffentlichte mehrere erzählende Sachbücher: Ihr in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Profifußballer Neven Subotić verfasster Appell für mehr globale Gerechtigkeit „Alles geben“ (KiWi), stand mehrere Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste. Journalistische Portraits und Reportagen sind vor allem in der Zeit erschienen, aber auch im Stern, im Spiegel, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Nach dem Studium der Journalistik und Kulturwissenschaften in Leipzig und vielen Auslandsrecherchen wurde sie an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg ausgebildet. Sie hat einen Sohn und lebt in einer Kleinstadt bei Berlin.