
RISE Eidelstedt‑Mitte – eine Erfolgsgeschichte der Stadtteilentwicklung
Zwischen 2016 und 2025 wurde Eidelstedt‑Mitte im Rahmen des Hamburger Förderprogramms RISE – Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung umfassend weiterentwickelt. Ziel war es, den Stadtteil sozial, städtebaulich und funktional zu stärken – gemeinsam mit den Menschen vor Ort.
In diesen zehn Jahren hat sich Eidelstedt spürbar verändert: Neue Quartiere sind entstanden, zentrale Orte wurden aufgewertet, soziale und kulturelle Infrastruktur ausgebaut und vielfältige Beteiligungsformate etabliert. Insgesamt flossen über 43 Millionen Euro an öffentlichen und privaten Investitionen in die Entwicklung des Stadtteils. Grundlage war ein integriertes Entwicklungskonzept, das fortlaufend angepasst und regelmäßig gemeinsam bilanziert wurde.
Besonders prägend war das starke Bevölkerungswachstum: Seit Beginn der Förderung ist die Einwohnerzahl um rund 30 % gestiegen. Neue Wohnquartiere am Hörgensweg, am Duvenacker und im Zentrum, etwa die Eidelstedter Höfe, haben Eidelstedt deutlich verjüngt. Gleichzeitig blieb der soziale Zusammenhalt im Stadtteil stabil – das Sozialmonitoring weist für alle Teilgebiete heute einen stabilen Entwicklungsverlauf aus.
Ein Schwerpunkt lag auf der Aufwertung des öffentlichen Raums: Mit dem Quartierspark Hörgensweg, der Aktivzone, dem Sportpark Steinwiesenweg, zahlreichen neugestalteten Spielplätzen und Schulhöfen sowie der Neugestaltung des Eidelstedter Marktplatzes entstanden neue Orte für Begegnung, Bewegung und Aufenthalt für alle Generationen.
Auch die soziale und kulturelle Infrastruktur wurde gezielt gestärkt. Mit dem steeedt – Haus für Kultur, Bildung und Begegnung und dem Lißy‑Haus im Norden des Stadtteils konnten zentrale Begegnungsorte geschaffen werden, die heute weit über Eidelstedt hinaus wirken. Programme wie die Schulmentoren, Angebote der lokalen Wirtschaftsförderung und vielfältige Integrations‑ und Beteiligungsprojekte trugen dazu bei, neue und alte Nachbarschaften miteinander zu verbinden.
Mit dem Abschluss des RISE‑Programms Ende 2025 endet die Förderung – nicht jedoch das Engagement im Stadtteil. Viele Strukturen wurden bewusst verstetigt: Das Forum Eidelstedt führt die Beteiligungskultur fort, soziale und kulturelle Einrichtungen arbeiten dauerhaft, und zahlreiche Projekte wirken langfristig in den Alltag der Menschen hinein.
Eidelstedt ist damit ein Beispiel dafür, wie integrierte Stadtteilentwicklung wirken kann – konsequent, gemeinsam und nachhaltig.
Eine ausführliche Darstellung dieses Prozesses, der Intentionen, des Verlaufs und der Ergebnisse finden Sie hier.
Außerdem ist Anfang 2026 eine Broschüre erschienen, die die durch den RISE-Prozess angeschobenen Projekte anschaulich mit schönen Fotos und unterhaltsam präsentiert. Dabei hat Sandra Havemeister aus dem Kunstverein Süptitz-Villa e.V. eine Vielzahl von Szenen aus dem Stadtteil als Miniatur-Dioramen gestaltet.
Die PDF-Version Broschüre kann man hier herunterladen.

Maßnehmen bei der Planung im Stadtteil

Im Café am Park im Lißy-Haus
Zwei Bilder aus der Broschüre zum RISE-Prozess
(C) Sandra Havemeister
Die Broschüre liegt gedruckt vor und wurde im Stadtteil verteilt .
Abschlussbericht im November 2025
Daneben gibt es aus dem Prozess verschiedene Gruppen von Dokumenten.
Integrierte Entwicklungskonzepte
IEK Eidelstedt-Mitte 2017
IEK Eidelstedt-Mitte_Teil A
IEK Eidelstedt-Mitte_Teil B
IEK Eidelstedt-Mitte_Teil C
IEK-Fortschreibung Eidelstedt-Mitte 2020
IEK-Fortschreibung Eidelstedt-Mitte 2023
Planbilder:
Fördergebiet Eidelstedt-Mitte
IEK_Planbild 2023

19 Ausgaben der Stadtzeitung Hej
Protokolle
Protokolle Stadtteilbeirat 2017
Protokolle Stadtteilbeirat 2018
Protokolle Stadtteilbeirat 2019
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Protokolle Stadtteilbeirat 2021
Protokolle Stadtteilbeirat 2022
Protokolle Stadtteilbeirat 2023