6 Eidelstedt nach 1945

Aufbruchstimmung in der Lohkamp-Siedlung 1953

Aufbruchstimmung in der Lohkamp-Siedlung 1953

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Anfang der 1950er Jahre zuerst die Lohkampsiedlung gebaut, dann das Eisenbahnerviertel erweitert und so wuchs Eidelstedt und wurde von einem Bauerndorf immer mehr zu einem Stadtteil von Hamburg. Am Jaarsmoor wurden die Behelfsheime wieder abgerissen. Am Alpenrosenweg entstanden im Auftrag der Deutschen Bundesbahn neue Mietwohnungen für Eisenbahner. Der Werner-Hilpert-Weg und ein Denkmal erinnern an den damaligen Präsidenten der Deutschen Bahn und seine Verdienste um den Wohnungsbau.

Immer mehr Bauern gaben die Landwirtschaft auf und verkauften ihr Land.
Verschiedene Zuwanderungswellen ließen Eidelstedt wachsen:

  • Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten,
  • Menschen aus anderen Teilen Hamburgs und Deutschlands
  • später Arbeitsmigration aus Italien, Griechenland, der Türkei, dann auch vom Balkan, die sogenannten Gastarbeiter.
  • Seit den 1980er Jahren kamen Flüchtlinge vor allem aus Vietnam, Afghanistan und dem Iran dazu.
  • Nach der Wende um 1990 kamen viele Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, außerdem Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem früheren Jugoslawien.

So wurde auch Eidelstedt – wie viele Stadtteile in Hamburg – immer mehr zu einem multikulturellen Stadtteil.
Mehr dazu im Abschnitt Neu in Eidelstedt.

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